| Leserbrief v. 11.06.2009 | | Drucken | |
| Friday, 12. June 2009 | |
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Mit freundlicher Genehmigung von Jochen Glenneschuster veröffentliche ich seinen Leserbrief, der in gekürzter Fassung in der Recklinghäuser Zeitung vom 11.06.2009 veröffentlicht wurde. Von: Joachim Glenneschuster, Ost — Betr.: Artikel „,Vorsichtige Gratwanderung‘“ und „Wir analysieren die Probleme“ — RZ vom 8. und 9. Juni Wes Geistes Kind die Protagonisten dieser Gruppierung sind, wird schon aus der Aussage des Bundesvorsitzenden Willi Schwend deutlich. Er hat auf der Veranstaltung nach Zitat der RZ gesagt, dass die Republikaner auf Wahlplakaten Forderungen aufstellen, „die jederzeit von uns unterschrieben werden könnten“ und man stelle sich gegenseitig kein Bein. Auch die versuchte nachträgliche Richtigstellung von Herrn Schliehe macht die Sache nicht besser. Danach haben die Republikaner aus den Internet-Blogs von Pax Europa Aussagen kopiert und verwendet. Offensichtlich waren diese Aussagen doch dann für das Gedankengut der rechtsextremen Republikaner inhaltlich sehr gut geeignet. Das verwundert auch nicht, wenn man sich die Internetseiten von Pax Europa genauer anschaut. Dort werden in einem sogenannten Archiv ausschließlich Zwischenfälle und Kriminalitätsereignisse aufgezählt, an denen Ausländer beteiligt waren. Die Täter werden dabei als wörtlich als „multikriminelle Lumpen“, „multikulturelles Gesindel“ und „südländische Lumpen“ bezeichnet. Die Geisteshaltung der Schreiber solcher Bezeichnungen dürfte damit wohl eindeutig sein. Der Internetauftritt beginnt mit dem Slogan „Für Europa – gegen Eurabien“. Die permanente Heraufbeschwörung einer islamischen Unterwanderung bedient dumpfe Stammtischparolen und irrationale Ängste. Sie fördert Ausländerfeindlichkeit und schürt Vorbehalte gegen Menschen islamischen Glaubens. Herr Schliehe und auch Frau Ludwig beteuern immer wieder eine andere Absicht. Aber beide sind intelligent genug, die Wirkung ihrer Kampagnen einschätzen zu können. „Pax Europa“ ist ausländerfeindlich und bedroht mit seinen Kampagnen das friedliche Zusammenleben in dieser Gesellschaft. Die einseitige Herabsetzung der islamischen Glaubensrichtung trägt rassistische Züge. Aus meiner Sicht ist es das Recht und auch die Pflicht eines jeden Demokraten, solchen Bestrebungen energisch entgegenzutreten. Demokratische Organisationen und Parteien sollten eine Zusammenarbeit mit einer solchen Organisation wie „Pax Europa“ und ihren Mitgliedern ablehnen. |
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