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Bundestag unter Integrationsgesichtspunkten PDF  | Drucken |  E-Mail
Monday, 28. September 2009

Im neuen Bundestag werden unter den 622 Abgeordneten vierzehn sein, die einen erkennbaren Zuwanderungshintergrund  haben. Das sind 2,25 % der Mandate.

Die zuletzt noch für die SPD als Direktkandidatin erfolgreiche Lale Akgün verlor ihr Mandat.
2009 gelang es keinem Migranten ein Direktmandat zu gewinnen.

Die SPD entsendet über die Landesliste Hamburg eine Deutschtürkin in den Bundestag. Das entspricht 0,68 % der Mandate, die auf die SPD entfallen. Zwei weitere MdBs der SPD haben einen Zuwanderungshintergrund. Die Gesamtmigrantenquote beträgt bei der SPD 2,05 %.

Die FDP entsendet zwei Migranten, davon einen Deutschtürken in den Bundestag. Die Migrantenquote beträgt bei der FDP immerhin 2,15 %

Die Grünen entsenden fünf Migranten. Das entspricht 7,35 % der auf die Grünen entfallenden Mandate.
Zwei von ihnen sind türkischstämmig.

Die Linke entsendet drei Abgeordnete mit Zuwanderungshintergrund; eine ist Deutschtürkin.
Die Migrantenquote der Linken beträgt 3,94 % der auf die Linke entfallenden Mandate.

Die CDU entsendet eine Abgeordnete, die einen iranischen Vater hat.

Lediglich 4 der insgesamt 14 Abgeordneten sind türkisch-stämmig.

Es ist also leichter als "echter" Exot in den Parteien anzukommen, als als Angehöriger einer erkennbaren Bevölkerungsminderheit.

 (Überarbeitet am 29.09.09 aufgrund von Hinweisen bei Migazin)

 

 
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