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Schön, dass Sie auf diese Seite gefunden haben. Mit diesem Internetangebot möchte ich gern Menschen ansprechen, die aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit und für positive Integrationsarbeit tätig werden wollen. Meinem ersten Türken bin ich etwa 1981 persönlich begegnet. Es war ein Kollege im gleichen Lehrjahr im damals größten Ausbildungsbetrieb in der Stadt Dorsten. Nihat sprach ausgezeichnet deutsch und war einer der besseren Azubis. Bei den damals üblichen Einführungslehrgängen bereitete es der Ruhrkohle AG Schwierigkeiten, auf die muslimischen Essgewohnheiten Rücksicht zu nehmen. Das gleiche Problem gab es bei Jugendvertreterlehrgängen der IGBE. Es war kaum möglich, Speisen ohne Schweinefleisch anzubieten. Von den etwas weniger einfühlsamen Azubi-Kollegen wurde er "liebevoll" "Muchel" genannt. Später hörte ich auch schon mal die Bezeichnung "Döner" für türkischstämmige Jugendliche. Beinahe fünfzig Jahre nach Beginn der Arbeitsmigration türkischer Menschen nach Deutschland höre ich immer noch nicht selten abwertende Bezeichnungen von vor allem deutschen Männern. Die Volksparteien sind nicht fähig oder nicht willens, ihre Aufgabe wahrzunehmen. Insbesondere in der Kommunalpolitik begegnen sie den Zuwanderern überwiegend mit Mißtrauen. In Städten, mit größeren Betrieben gelingt gelegentlich über die Beziehung Gewerkschaft - SPD, dass vereinzelt türkeistämmige Deutsche ein Mandat in Räten erreichen. Ansonsten wird ihnen die Rolle am "Katzentisch" Ausländerbeirat zugewiesen. Mit diesem Internetauftritt möchte ich Zuwanderer auffordern und zugleich unterstützen, eigene Ansprüche auf gesellschaftliche und politische Teilhabe geltend zu machen. Gleichzeitig wende ich mich aber auch an jede/n, der/m es wichtig ist, zu mehr Akzeptanz und Toleranz in unserer Gesellschaft beizutragen. |