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		<title>Joomla! powered Site</title>
		<description>Joomla! site syndication</description>
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		<title>Powered by Joomla!</title>
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		<title>Herr Henckel schreibt Rechtsgeschichte</title>
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		<description>     Am 28.12.2009 begr&amp;uuml;ndet der Vorsitzende Richter am Landgericht Kleve sein Urteil &amp;uuml;ber die drei Angeklagten in dem Mordproze&amp;szlig; vor der Gro&amp;szlig;en Jugendstrafkammer.  G&amp;uuml;ls&amp;uuml;m S. starb mit 20 Jahren auf einem Feldweg in Rees einen grausamen Tod.  Die Tatausf&amp;uuml;hrung l&amp;auml;sst sich recht leicht rekonstruieren: Ihr eigener Drillingsbruder Davut hat sie zun&amp;auml;chst bis zur Bewusstlosigkeit stranguliert und dann mit unglaublicher Brutalit&amp;auml;t ihren Kopf regelrecht zerschlagen.     So weit so traurig und eigentlich keine Meldung wert. Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 750 Menschen von anderen vors&amp;auml;tzlich get&amp;ouml;tet.     Jedes Opfer erh&amp;auml;lt eine mehr oder weniger gro&amp;szlig;e Schlagzeile und nahezu jeder T&amp;auml;ter sein mehr oder weniger angemessenes Urteil.     Und manchmal eben schreibt ein Gericht mit seinem Urteil sogar Rechtsgeschichte &amp;ndash; oder das, was interessierte Kreise daf&amp;uuml;r halten.     &amp;bdquo;Man mag vielleicht von Phantasie sprechen&amp;ldquo;  In seiner Urteilsbegr&amp;uuml;ndung wird der Vorsitzende Richter mit den Worten &amp;bdquo;Man mag vielleicht von Phantasie sprechen. Wie viel mehr Phantasie bedarf es aber f&amp;uuml;r die Annahme, dass Davut v&amp;ouml;llig losgel&amp;ouml;st von seiner Familie gegen den ausdr&amp;uuml;cklichen Willen und Wunsch seines Vaters die Ermordung G&amp;uuml;ls&amp;uuml;ms vollzogen hat?...&amp;ldquo; zitiert.     F&amp;uuml;r diese &amp;bdquo;mutige&amp;ldquo; Erkl&amp;auml;rung wird Henckel von der Presse gefeiert. J&amp;uuml;rgen Stock lobt ihn in seinem Kommentar auf RP-online.     Endlich nach jahrelangem publizistischen Trommelfeuer ist die Zeit reif, einen Boss eines hinterw&amp;auml;ldlerischen Clans als Anstifter eines so liebgewonnenen Ehrenmordes zu &amp;uuml;berf&amp;uuml;hren.     In keinem Pressebericht &amp;uuml;ber diesen Proze&amp;szlig; l&amp;auml;sst sich &amp;uuml;berzeugend nachvollziehen, worauf das Gericht sein Urteil gegen Vater und Mitt&amp;auml;ter st&amp;uuml;tzt.  Der Mitt&amp;auml;ter soll einerseits mit dem PKW zum Tatort gefahren sein, andererseits verfolgt ein Sp&amp;uuml;rhund einen Laufweg zur Wohnung des Mitt&amp;auml;ters.     F&amp;uuml;r die Beteiligung des Vaters reicht dem Gericht eine Liste von Verbindungsdaten der Telefongespr&amp;auml;che zwischen T&amp;auml;ter und dessen Vater. Daraus folgt f&amp;uuml;r das Gericht, dass der Vater der Anstifter sein mu&amp;szlig;, weil es sich einfach nicht vorstellen kann, dass der T&amp;auml;ter seine eigene Schwester ohne Wunsch und Willen seines Vaters umbringen w&amp;uuml;rde.     In der Entscheidung des Gerichtes haben die Projektionen vermuteter Wertvorstellungen eine erheblich gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Rolle gespielt als juristisches Handwerk. Es kann in einem rechtsstaatlichen Urteil nicht auf Phantasie ankommen.         </description>
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		<dc:date>2009-12-18T15:15:28+01:00</dc:date>
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		<title>Kinderbetreuung und Nazivergleich</title>
		<link>http://integrationsliste.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=67&amp;Itemid=2</link>
		<description>Was dem einen seine Autobahnen sind dem anderen die Kinderhorte, meint jedenfalls Armin Laschet , wenn er einmal mehr zur Gleichsetzung historisch einzigartiger Erscheinungen beizutragen versucht. Es ist schon erstaunlich, die gesellschaftliche Begr&amp;uuml;ndung des staatlichen Betreuungs- und Erziehungsangebotes selbst als Familienminister nicht wirklich verstehen zu k&amp;ouml;nnen.Genauso erstaunlich &amp;uuml;brigens, wie die These, die Kinderhorte in der DDR seien qualitativ h&amp;ouml;herwertig als die Kinderbetreuung in NRW.Kinderziehung in  Deutschland ist in erste Linie Selektion. Das Ziel ist die Bestenauswahl f&amp;uuml;r die wichtigen Aufgaben im Leben.Wer m&amp;ouml;glichst fr&amp;uuml;h lernt, die Antworten auf die noch nicht gestellten Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu bringen, der wird es weit bringen. Der Rest ist halt irgendwie bildungsfern.Armin Laschet hat nicht ganz zuunrecht beobachtet, dass in der DDR die Kinder ihren Eltern entzogen und einem staatlichen Bildungs- und Erziehungssystem zugef&amp;uuml;hrt wurden.Da sei dann doch die Frage erlaubt, was NRW mit dem KIBIZ und der Betreuung f&amp;uuml;r Unter-Dreij&amp;auml;hrige anbietet oder vielleicht oktroyiert?  Wie war es nun in der DDR? Wie ist es heute? Wollten sich da oder dort Frauen verwirklichen oder mu&amp;szlig;ten sie hinzuverdienen? Beides echte Hindernisse f&amp;uuml;r die m&amp;uuml;tterliche F&amp;uuml;rsorge? Oder ist es vielleicht eine durchaus zutreffende p&amp;auml;dagogische Erkenntnis, dass Einzelkinder im fr&amp;uuml;hzeitigen Kontakt mit Gleichaltrigen bessere Entwicklungsm&amp;ouml;glichkeiten finden?W&amp;auml;ren da blo&amp;szlig; nicht die Fremdbetreuer mit ihren wie auch immer gerade aktuellen Erziehungsvorstellungen. </description>
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		<dc:date>2009-09-28T09:13:45+01:00</dc:date>
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		<title>Bundestag unter Integrationsgesichtspunkten</title>
		<link>http://integrationsliste.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=66&amp;Itemid=2</link>
		<description>Im neuen Bundestag werden unter den 622 Abgeordneten vierzehn sein, die einen erkennbaren Zuwanderungshintergrund  haben. Das sind 2,25 % der Mandate.Die zuletzt noch f&amp;uuml;r die SPD als Direktkandidatin erfolgreiche Lale Akg&amp;uuml;n verlor ihr Mandat.2009 gelang es keinem Migranten ein Direktmandat zu gewinnen.Die SPD entsendet &amp;uuml;ber die Landesliste Hamburg eine Deutscht&amp;uuml;rkin in den Bundestag. Das entspricht 0,68 % der Mandate, die auf die SPD entfallen. Zwei weitere MdBs der SPD haben einen Zuwanderungshintergrund. Die Gesamtmigrantenquote betr&amp;auml;gt bei der SPD 2,05 %. Die FDP entsendet zwei Migranten, davon einen Deutscht&amp;uuml;rken in den Bundestag. Die Migrantenquote betr&amp;auml;gt bei der FDP immerhin 2,15 %Die Gr&amp;uuml;nen entsenden f&amp;uuml;nf Migranten. Das entspricht 7,35 % der auf die Gr&amp;uuml;nen entfallenden Mandate.Zwei von ihnen sind t&amp;uuml;rkischst&amp;auml;mmig.Die Linke entsendet drei Abgeordnete mit Zuwanderungshintergrund; eine ist Deutscht&amp;uuml;rkin.Die Migrantenquote der Linken betr&amp;auml;gt 3,94 % der auf die Linke entfallenden Mandate.Die CDU entsendet eine Abgeordnete, die einen iranischen Vater hat. Lediglich 4 der insgesamt 14 Abgeordneten sind t&amp;uuml;rkisch-st&amp;auml;mmig.Es ist also leichter als  echter  Exot in den Parteien anzukommen, als als Angeh&amp;ouml;riger einer erkennbaren Bev&amp;ouml;lkerungsminderheit.  (&amp;Uuml;berarbeitet am 29.09.09 aufgrund von Hinweisen bei Migazin (http://www.migazin.de/2009/09/29/elf-bundestagsabgeordnete-mit-migrationshintergrund)) </description>
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		<dc:date>2009-09-21T10:39:06+01:00</dc:date>
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		<title>Die Stasi lebt</title>
		<link>http://integrationsliste.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=65&amp;Itemid=2</link>
		<description>&amp;mdash; Von: Andreas Scholz, Interkulturelle W&amp;auml;hleriniiative (IWI)  &amp;mdash; Betr.: &amp;bdquo;Die Stasi lebt&amp;ldquo;  &amp;mdash; RZ vom 17. September    Um das gleich vorweg zu schicken, ich finde staatliche &amp;Uuml;berwachung der eigenen B&amp;uuml;rger in jeder Weise grauenvoll. Da macht es f&amp;uuml;r mich auch keinen Unterschied, ob der gerade &amp;uuml;berwachende Staat sich selbst f&amp;uuml;r besonders oder nur ein wenig demokratisch h&amp;auml;lt.  Die Feindkampagnen finde ich dann immer wieder beinahe drollig. Die CDU in Recklinghausen gibt also im Bundestagswahlkampf den Aufkl&amp;auml;rer &amp;uuml;ber DDR-Unrecht &amp;ndash; nun gut, auch das muss sicher geleistet werden. Aber warum als Wahlkampfthema? Ist es noch glaubw&amp;uuml;rdig, wenn in der gleichen Ausgabe der RZ auf der Politikseite zu lesen ist, dass die NRW-CDU keine Bedenken hat, ihre Wettbewerberin Hannelore Kraft im Wahlkampf l&amp;uuml;ckenlos video&amp;uuml;berwachen zu lassen? Es ist aber auch inhaltlich nicht glaubw&amp;uuml;rdig. Der Zeitzeuge, der die DDR bereits mit 26 Jahren verlassen hat, wei&amp;szlig; besser, wie es dort aussah, als die Menschen, die bis zur Vereinigung dort gelebt haben. Die Behauptung dieses Zeitzeugen, es h&amp;auml;tte in der DDR einen Automatismus gegeben, der den Tod bei systemwidrigem Verhalten bedeutet h&amp;auml;tte, ist genauso falsch, wie die gleichlautende Entschuldigung f&amp;uuml;r das Unrecht des NS-Regimes. Mit genau dieser Denkweise erhalten wir uns die Rechtfertigung f&amp;uuml;r unser eigenes Blockwartsdenken. Wer das gut findet, sollte sich sehr f&amp;uuml;r Videokameras einsetzen. Um noch ein Weiteres zu nennen: Wir sind aktuell auf dem Stand, dass es uns sogar gelungen ist, die Deutscht&amp;uuml;rken davon zu &amp;uuml;berzeugen, es sei richtig, dass sie in ihren Vereinen vom Verfassungsschutz &amp;uuml;berwacht werden.</description>
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		<title>Es war wie Hexenjagd</title>
		<link>http://integrationsliste.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=64&amp;Itemid=2</link>
		<description>Am 10.09.2009 stellte Dr. Gisela Schwarze in der VHS Recklinghausen ihr j&amp;uuml;ngstes Buch  Es war wie Hexenjagd  (http://www.pressekatalog.de/Es+war+wie+Hexenjagd+...-buchnr_21895697.html?PartnerID=GB20510) vor.&amp;Uuml;beraus eindrucksvoll beschreibt Dr. Schwarze das Schicksal dreier Frauen, die als junge M&amp;auml;dchen und Frauen in Deutschland verfolgt wurden, weil sie sich in dem abnormalen System normal verhielten.Ein freundliches Wort, ein Butterbrot oder ein Schal konnten im tausendj&amp;auml;hrigen Reich zum Verh&amp;auml;ngnis werden. N&amp;auml;mlich dann, wenn sie als Geste der Anteilnahme an ausl&amp;auml;ndische Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter gegeben wurden.Dr. Schwarze hat Gerichtsakten der Sondergerichte studiert. Aufgrund der geringen Kriegssch&amp;auml;den  wurde sie dabei besonders in  Kiel f&amp;uuml;ndig.Die Muster fallen schnell auf. Neid, Mi&amp;szlig;gunst oder sonstige Motive f&amp;uuml;hren zur Denunziation.Einmal in die M&amp;uuml;hlen des NS-Staates geraten, l&amp;auml;&amp;szlig;t dieser seine Opfer nicht mehr los.Die Gestapo erfoltert Gest&amp;auml;ndnisse. Die willf&amp;auml;hrige Justiz verurteilt junge M&amp;auml;dchen und Frauen wegen Rassenschande, Wehrkraftzersetzung und &amp;auml;hnlichem zu Zuchthaus oder KZ-Haft. Die Zahlen steigen explosionsartig, als Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter eingesetzt werden und diese somit in Kontakt zur deutschen Zivilbev&amp;ouml;lkerung kamen.Besonders bedr&amp;uuml;ckend an den beschriebenen Einzelschicksalen ist, dass diesen Frauen nach dem Krieg die Anerkennung als Opfer des NS-Regimes versagt wurde.In Rehabiltitationsverfahren wurde argumentiert, dass sie ja nicht politisch verfolgt waren oder dass sie Gest&amp;auml;ndnisse unterschrieben h&amp;auml;tten. In Rentenverfahren wurden Gestapo-Beamte als Zeugen daf&amp;uuml;r herangezogen, dass diese Gest&amp;auml;ndnisse ohne Zwang erfolgt seien.Die Beschreibung, wie Maria nach KZ-Haft in ihrer Heimatgemeinde empfangen wurde, macht ausserordentlich betroffen.Angeh&amp;ouml;rige, fr&amp;uuml;here Freunde und Nachbarn bedr&amp;auml;ngten sie, &amp;uuml;ber die Vergangenheit zu schweigen.J&amp;uuml;rgen Pohl fand zum Abschlu&amp;szlig; des eindrucksvollen Vortrages  die richtigen Worte als er meinte, dass wir uns fragen m&amp;uuml;ssen, welche Gesellschaft das war, die diese Opfer noch lange nach dem Krieg so behandelt hat, wie sie es getan hat.  </description>
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